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Donnerstag

14

Dezember 2017

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Audiofeedback mit QR-Codes: Eindrücke vom ersten Versuch

Geschrieben von , Eingetragen in digitales Lernen, Geschichte, Unterrichtsidee

In letzter Zeit wurde im „Twitterlehrerzimmer“ Audiofeedback statt schriftlicher Rückmeldung relativ stark thematisiert. Und da ich mich schon seit Längerem sehr mit dem Thema Feedback beschäftige, war es schnell klar, dass ich das auch ausprobieren wollte. Dank meiner Audioausstattung für meine Videos war das auch relativ leicht realisierbar. Denn während viele Kolleginnen und Kollegen auf die Vocal Recall App setzten, wollte ich lieber alles in eigener Hand haben. Der Datenschutz lässt grüßen. Zumindest wird hier noch eine Überprüfung erfolgen müssen.

Der Versuch

Ich sammelte eine schriftliche Aufgabe in Geschichte ein. Die Schülerinnen und Schüler hatten aus mehreren Aufgaben die Auswahl und sollten eine davon schriftlich abgeben. Da wir besondere Aufmerksamkeit auf die Methodik gelegt haben, wollte ich in meinem Feedback vor allem darauf eingehen. Ziel war es, dass das Feedback den Lernenden hilft zu erkennen, was sie bereits gut machten und was sie verbessern können.

Das Vorgehen

Folgende Arbeitsschritte führte ich durch, um das Audiofeedback zu erstellen und verfügbar zu machen: (mehr …)

Mittwoch

1

April 2015

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Schnupperstunde Latein

Geschrieben von , Eingetragen in Latein, Unterrichtsidee, Unterstufe

Bald ist es wieder soweit und die jetzigen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler müssen sich entscheiden, ob sie als zweite Fremdsprache Französisch oder Latein nehmen. Um ihnen die Entscheidung zu erleichtern, gibt es Schnupperstunden, die einen ersten Eindruck geben sollen – viel mehr bekommt man in 45 Minuten auch nicht hin.

Was sollte diese Stunde genau leisten? Mir waren folgende drei Punkte am wichtigsten:

  1. Den Nutzen des Lateinlernens vermitteln
  2. Ein realistisches Bild des Lateinunterrichts geben
  3. Zeigen, dass Latein auch Spaß machen kann

Zum ersten Punkt ließe sich natürlich richtig viel sagen, aber das ist alles fernab der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern der fünften Klasse. Darum habe ich mich darauf beschränkt zu zeigen, wie viel sich auch heute aus dem Lateinischen ableitet, indem ich ein Sammelsurium an Produkten und Gegenständen mitgebracht und gezeigt habe. Im Idealfall wissen sie immer noch, warum Nivea, Fructis und Penaten so heißen, wie sie heißen, und warum wir von Video und Audio sprechen.

Das zentrale Element des Lateinunterrichts ist das Übersetzen, also dringend notwendig in einer Probestunde. Es gab einen leichten Text, der sich in einer römischen Schule abspielt und relativ gut auch ohne Vokabelkenntnis erschließbar ist. Ich habe zwar auch eine Vokabelliste eingereicht, aber das klappte insgesamt ganz gut durch spontane Klärung. Erste grammatische Eigenheiten des Lateinischen wurden auch schnell erkannt und gelesen wurde auch.

Fehlt noch der Spaßeffekt. Für die Kürze der verbliebenen Zeit sollte etwas her, bei dem alle mitmachen können und das keine großen Erklärungen braucht. Ein Lied auf Latein zu singen hat genau diese Kriterien bestens erfüllt. Ich habe mich für eine lateinische Version von „Hänschen Klein“ entschieden, da war den meisten auch die Melodie bekannt.

Am Ende war auch noch Zeit, ein paar individuelle Fragen zu beantworten.